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Blog

Ein kleines Stück Sicherheit

Hannah erzählt von zwei Fluchten, einem baufälligen Haus in Saksahan und der Suche nach einem Ort ohne Beschuss. Als wir sie besuchen, um mit ihr über die neuen Fenster in ihrem Haus zu sprechen, wird schnell klar, wie viel Verlust, Angst und Erschöpfung hinter diesem neuen Zuhause liegen. Was neue Fenster für eine Familie bedeuten können, die bereits zweimal alles zurücklassen musste.

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe

Ein normaler Arbeitstag – but make it Ukrainian

Was bedeutet Alltag in der Ukraine, wenn Treffen mit Freunden, Cafebesuche und Arbeitstage neben Luftalarm, Explosionen und Nächten im Flur stattfinden? In Dnipro beginnt ein scheinbar normaler Sonntag im Café und endet mit Shahed-Drohnen, ballistischen Raketen und brennenden Wohnhäusern. Am nächsten Morgen geht der Alltag weiter, während die Schäden beseitigt und die Zahlen des Angriffs bekannt werden.

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe

Was Besatzung für Ukrainer*innen wirklich bedeutet

Wenn Politiker in Friedensverhandlungen über besetzte Gebiete sprechen, tun sie so, als wären das leere Flächen. Aber dort leben Millionen Ukrainer*innen und Ukrainer. Diese Menschen stecken in einer Grauzone fest, ohne irgendein Mittel, ihre Rechte, ihre Freiheit, ihr Eigentum, ihr Leben, ihre Kinder oder ihre Angehörigen zu schützen.​

Oleksandra Matviichuk

Ukrainische Menschenrechtsanwältin und Leiterin des Center for Civil Liberties

Wie überlebt man den Winter in Charkiw?

Ich sitze auf dem Beifahrersitz neben meiner Freundin Ivanka. Plötzlich sagt sie: „Schnall dich nicht an.“ Ich lache. „Ist das ein neues Gesetz in Charkiw?“ Sie antwortet ernst: „Es kommt darauf an, wovor du mehr Angst hast – vor einem Unfall oder davor, bei einem russischen Drohnenangriff nicht rechtzeitig aus dem Auto zu kommen.“ Wir lachen. Aber wir schnallen uns nicht an.

Kseniia Levadna

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Das Licht verschwindet, doch das Leben geht weiter

Russland greift systematisch die zivile Energieinfrastruktur der Ukraine an. Angriffe auf Kraftwerke und Umspannwerke verursachen massive Strom-, Heizungs- und Wasserausfälle und treffen gezielt die Zivilbevölkerung. Allein in Kyjiw sind rund 60.000 Haushalte ohne Strom, bei einer Außentemperatur von -15 Grad.

Kseniia Levadna

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

In den Karpaten: Unser somatisches Sommerprogramm startet

Durch tiefes Ausruhen, körperorientierte Praktiken und ehrliche Gespräche stärkten wir unser Team und unterstützten Fachkräfte an der Front, die mit Veteran:innen, zurückgekehrten Kriegsgefangenen und Familien von Vermissten arbeiten. Selbstfürsorge, Sicherheit und Verbundenheit standen dabei im Mittelpunkt.

Imke Hansen

Stellvertretende Geschäftsführung & Leitung MHPSS

Gebete im Keller

Die jüngsten Angriffe auf Wohngebäude in Dnipro zeigen, warum humanitäre Unterstützung für die betroffene Zivilbevölkerung weiter dringend notwendig ist.

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe

«Nur der Hund schläft weiter»: Ein Bericht aus dem nächtlichen Charkiw

Dariia Khlebnikova arbeitet als Projektleiterin bei unserer Partnerorganisation WBWU in Charkiw. Im folgenden Erfahrungsbericht hat sie ihre Erfahrungen der nächtlichen Angriffe durch die russische Armee aufgeschrieben.

Dariia Khlebnikova

Projektleiterin bei WBWU in Charkiw

Wenn die Raketen an Weihnachten kommen

Seit dem Mittag sitzen wir in Charkiw zusammen. Meine Großtante Valentina, ihr Ehemann Boris und ihr Sohn Jurii, mein Cousin. Wir sitzen in ihrer Zweizimmerwohnung, im Stadtteil Saltiwka.

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe

“Ich konnte kaum glauben, dass ich gerettet wurde”

Seit Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind Millionen Menschen geflohen. Die Entscheidung, das eigene Zuhause möglicherweise für immer zu verlassen, fällt den Menschen alles andere als leicht. Selbst dann, wenn das Heimatdorf täglich mit Raketen beschossen wird, wie das Beispiel von Volodymyr zeigt.

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe