Wenn Politiker in Friedensverhandlungen über besetzte Gebiete sprechen, tun sie so, als wären das leere Flächen. Aber dort leben Millionen Ukrainer*innen und Ukrainer. Diese Menschen stecken in einer Grauzone fest, ohne irgendein Mittel, ihre Rechte, ihre Freiheit, ihr Eigentum, ihr Leben, ihre Kinder oder ihre Angehörigen zu schützen.

Ukrainische Menschenrechtsanwältin und Leiterin des Center for Civil Liberties
Ich sitze auf dem Beifahrersitz neben meiner Freundin Ivanka. Plötzlich sagt sie: „Schnall dich nicht an.“ Ich lache. „Ist das ein neues Gesetz in Charkiw?“ Sie antwortet ernst: „Es kommt darauf an, wovor du mehr Angst hast – vor einem Unfall oder davor, bei einem russischen Drohnenangriff nicht rechtzeitig aus dem Auto zu kommen.“ Wir lachen. Aber wir schnallen uns nicht an.

Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Tausende Menschen sind 2020 in Belarus auf die Straßen gegangen, um gegen die autoritäre Herrschaft Alexander Lukaschenkos und für Freiheit zu protestieren. Mehr als fünf Jahre später kämpfen viele von ihnen mit den drastischen Folgen dieser Entscheidung.

LIBERECO-Vertreter in Großbritannien
Russland greift systematisch die zivile Energieinfrastruktur der Ukraine an. Angriffe auf Kraftwerke und Umspannwerke verursachen massive Strom-, Heizungs- und Wasserausfälle und treffen gezielt die Zivilbevölkerung. Allein in Kyjiw sind rund 60.000 Haushalte ohne Strom, bei einer Außentemperatur von -15 Grad.

Referentin Öffentlichkeitsarbeit
Wir haben mit ehemaligen politischen Gefangenen aus Belarus gesprochen, um herauszufinden, ob Postkarten für sie wirklich eine Bedeutung haben. Ihre Antworten sind bewegend und zeigen, wie stark eine einfache Geste der Solidarität sein kann. Lies ihre Eindrücke – und mach mit bei unseren kommenden Briefschreibaktionen!

Referentin Öffentlichkeitsarbeit
In einem ausführlichen Gespräch mit «The Philanthropist» spricht unser Gründungsmitglied und Präsident Lars Bünger über die Lage der politischen Gefangenen in Belarus, die Arbeit von Libereco und warum jeder Brief zählt.

Präsident
Die belarusische Journalistin Kseniya Lutskina wurde 2020 nach den Protesten gegen Wahlfälschung und Repression verhaftet und später zu acht Jahren Haft verurteilt – weil sie beim Aufbau unabhängiger Medien half. Im Blog berichtet sie über die schlechte medizinische Versorgung in Untersuchungshaft.

Journalistin, ehemalige politische Gefangene
Durch tiefes Ausruhen, körperorientierte Praktiken und ehrliche Gespräche stärkten wir unser Team und unterstützten Fachkräfte an der Front, die mit Veteran:innen, zurückgekehrten Kriegsgefangenen und Familien von Vermissten arbeiten. Selbstfürsorge, Sicherheit und Verbundenheit standen dabei im Mittelpunkt.

Stellvertretende Geschäftsführung & Leitung MHPSS
Die jüngsten Angriffe auf Wohngebäude in Dnipro zeigen, warum humanitäre Unterstützung für die betroffene Zivilbevölkerung weiter dringend notwendig ist.

Referentin Humanitäre Hilfe
Dariia Khlebnikova arbeitet als Projektleiterin bei unserer Partnerorganisation WBWU in Charkiw. Im folgenden Erfahrungsbericht hat sie ihre Erfahrungen der nächtlichen Angriffe durch die russische Armee aufgeschrieben.

Projektleiterin bei WBWU in Charkiw