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Blog

Der letzte Zug nach Charkiw: Die Infrastruktur unter Beschuss

Heute ist der 18. März. Zum ersten Mal in vier Jahren Krieg hat die Ukrainische Eisenbahn den Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Strecke Poltawa–Charkiw eingestellt.

Dariia Khlebnikova

Projektleiterin bei WBWU in Charkiw

Geschichten von 5 schwer kranken ukrainischen Frauen in russischer Gefangenschaft

Wie viele ukrainische Frauen sich derzeit in russischen Gefängnissen befinden, ist nicht bekannt. Die Generalstaatsanwaltschaft hat laut eigenen Angaben über 4.000 Fälle illegaler Inhaftierungen eingeleitet - etwa 15.000 Zivilist*innen sind davon betroffen. Doch diese Zahlen spiegeln nicht das wahre Ausmaß russischer Gefangennahme wider.

Kseniia Levadna

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Evakuierung als Chance: Die Zuversicht zurückgewinnen, dass alles gut wird

Wie laufen medizinische Evakuierungen ab? Welche Ängste haben Menschen, und warum zögern viele die Entscheidung zur Flucht hinaus? Eine Sanitäterin erklärt, wie Unterstützung und Fürsorge den Glauben an die Zukunft wiederherstellen können.

Tetiana Fiial

Sanitäterin der Stiftung „Angels of Salvation“

Was Besatzung für Ukrainer*innen wirklich bedeutet

Wenn Politiker in Friedensverhandlungen über besetzte Gebiete sprechen, tun sie so, als wären das leere Flächen. Aber dort leben Millionen Ukrainer*innen und Ukrainer. Diese Menschen stecken in einer Grauzone fest, ohne irgendein Mittel, ihre Rechte, ihre Freiheit, ihr Eigentum, ihr Leben, ihre Kinder oder ihre Angehörigen zu schützen.​

Oleksandra Matviichuk

Ukrainische Menschenrechtsanwältin und Leiterin des Center for Civil Liberties

Wie überlebt man den Winter in Charkiw?

Ich sitze auf dem Beifahrersitz neben meiner Freundin Ivanka. Plötzlich sagt sie: „Schnall dich nicht an.“ Ich lache. „Ist das ein neues Gesetz in Charkiw?“ Sie antwortet ernst: „Es kommt darauf an, wovor du mehr Angst hast – vor einem Unfall oder davor, bei einem russischen Drohnenangriff nicht rechtzeitig aus dem Auto zu kommen.“ Wir lachen. Aber wir schnallen uns nicht an.

Kseniia Levadna

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

15 Jahre Haft für Widerstand: Die Geschichte des Künstlers Bohdan Ziza

Bohdan Ziza ist ein ukrainischer Künstler aus Jewpatorija auf der besetzten Halbinsel Krim. Im Mai 2022 protestierte er gegen die russische Vollinvasion der Ukraine, indem er die Türen der Besatzungsverwaltung mit blau-gelber Farbe übergoss. Dafür verurteilte ihn Russland rechtswidrig zu 15 Jahren Haft.

Kseniia Levadna

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Das Licht verschwindet, doch das Leben geht weiter

Russland greift systematisch die zivile Energieinfrastruktur der Ukraine an. Angriffe auf Kraftwerke und Umspannwerke verursachen massive Strom-, Heizungs- und Wasserausfälle und treffen gezielt die Zivilbevölkerung. Allein in Kyjiw sind rund 60.000 Haushalte ohne Strom, bei einer Außentemperatur von -15 Grad.

Kseniia Levadna

Referentin Öffentlichkeitsarbeit

Was kostet ein Menschenleben?

Seit 2023 arbeite ich gemeinsam mit dem Team von X-Traverse in der Region Kupjansk. In dieser Zeit hat sich vieles verändert – die Lage vor Ort, die Bedürfnisse der Menschen, aber auch unsere eigene Arbeit. Trotz anhaltender Angriffe und schwerer Zerstörung gibt es dort Menschen, die nicht aufgeben. Einer von ihnen ist Ruslan

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe

In den Karpaten: Unser somatisches Sommerprogramm startet

Durch tiefes Ausruhen, körperorientierte Praktiken und ehrliche Gespräche stärkten wir unser Team und unterstützten Fachkräfte an der Front, die mit Veteran:innen, zurückgekehrten Kriegsgefangenen und Familien von Vermissten arbeiten. Selbstfürsorge, Sicherheit und Verbundenheit standen dabei im Mittelpunkt.

Imke Hansen

Stellvertretende Geschäftsführung & Leitung MHPSS

Gebete im Keller

Die jüngsten Angriffe auf Wohngebäude in Dnipro zeigen, warum humanitäre Unterstützung für die betroffene Zivilbevölkerung weiter dringend notwendig ist.

Ira Ganzhorn

Referentin Humanitäre Hilfe