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Jahresbericht 2025: Was wir im zurückliegenden Jahr erreicht haben

Jahresbericht 2025: Was wir im zurückliegenden Jahr erreicht haben

Unser aktueller Bericht zeigt, wie Begegnungen, Solidarität und gemeinsames Handeln nachhaltige Veränderungen ermöglichen und Menschen stärken, die von Verfolgung, Krieg und Zerstörung betroffen sind.

Im Juni 2025 wurde Sergej Tichanowski nach fünf Jahren politischer Haft in Belarus freigelassen. Eines der ersten Dinge, die er tat: Er rief seinen Paten – den polnischen Außenminister Radosław Sikorski – an, um sich zu bedanken. Kurz darauf trafen sich die beiden in Warschau – zwei Menschen, die sich zuvor nie begegnet waren. Verbunden hatte sie unsere Patenschaftskampagne #WeStandBYyou: ein Name auf einem hochgehaltenen Blatt Papier und die gemeinsame Weigerung, angesichts von Menschenrechtsverletzungen zu schweigen.

Diese Begegnung steht exemplarisch für vieles, was LIBERECO auch 2025 ausgemacht hat: Verbindungen schaffen, über Grenzen und Einschränkungen hinweg, welche Diktaturen zu ziehen versuchen. Sichtbar machen, wo Menschenrechte verletzt werden, diejenigen unterstützen, die davon betroffen sind. Und das organisieren, was fehlt. Das kann eine lang ersehnte medizinische Untersuchung oder ein Hoffnung gebender Brief sein, ein Raum, wo Gleichaltrige wieder miteinander lachen und spielen können, oder Feuerwehrausrüstungen.

Es war kein einfaches Jahr. Die neue US-Regierung brachte weitreichende Veränderungen in der internationalen Förderlandschaft mit sich, die wir – und noch mehr unsere Partner vor Ort – unmittelbar spüren mussten. Gleichzeitig schuf das Lukaschenko-Regime weiter politische Gefangene, während die Ukraine in einem Krieg kämpft, der für eine ganze Generation von Kindern kein Ausnahmezustand ist, sondern die einzige Realität, die sie kennen.

Gemeinsam handlungsfähig bleiben

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Was folgt, sind Schlaglichter eines Jahres unserer Arbeit. Hinter jeder Zahl stehen Begegnungen und Initiativen von Menschen, die etwas verändert haben. Wir haben Menschenrechts-verletzungen sichtbar gemacht, Betroffenen Hilfe geleistet und damit ihre Gesundheit und Handlungsfähigkeit wiederhergestellt. Das Jahr 2025 in Zahlen: Belarus
Das Jahr 2025 in Zahlen: Ukraine
Das Jahr 2025 in Zahlen: Deutschland, Niederlande, Großbritannien, Lettland und Kanada

Ohne das Engagement unserer Partnerorganisationen vor Ort, die großen wie kleinen Unterstützer*innen sowie unserer Haupt- und Ehrenamtlichen wären unsere Menschenrechtsarbeit und unsere vielfältigen humanitären, medizinischen, rechtlichen und psychosozialen Hilfsangebote nicht möglich gewesen. Ihr Einsatz, ihre Expertise und ihr Vertrauen bilden das Fundament unserer Arbeit.

Was uns 2025 geleitet hat, ist die Überzeugung, die der tägliche Kontakt mit Betroffenen immer wieder bestätigt: Gesundheit und Handlungsfähigkeit sind Grundvoraussetzungen für Menschenrechtsarbeit. Um sich für andere, für Freiheit und Recht zu engagieren, brauchen Menschen Kraft, Zuversicht und Resilienz. All das entsteht in Beziehungen, liegt in dem, was Menschen miteinander verbindet.

Der vorliegende Bericht gibt Einblick in unsere Arbeit – in den sichtbaren Teil, bestehend aus Zahlen, Projekten, Veranstaltungen. Aber auch in den Teil, der darunter liegt und das Fundament bildet: Begegnungen, Beziehungen und Bemühungen, die etwas verändert haben.
Wir laden Sie ein weiterzulesen und danken all unseren Unterstützer*innen dafür, dass sie unsere Arbeit möglich gemacht haben.

Download des Jahresberichts 2025:

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