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6 Jahre Proteste in Belarus – mach mit bei unserem Flashmob #MakeBelarusVisible!

6 Jahre Proteste in Belarus – mach mit bei unserem Flashmob #MakeBelarusVisible!

Sechs Jahre nach den friedlichen Protesten in Belarus und ihrer brutalen Niederschlagung nehmen wir die neue Repressionswelle gegen Studierende in den Fokus.

In dieser Woche jähren sich die friedlichen prodemokratischen Proteste in Belarus nach der Präsidentschaftswahl 2020 und die folgende brutale Repression gegen die Demonstrierenden zum sechsten Mal. Das Regime findet auch heute noch immer neue Wege, um diejenigen zu bestrafen, die vor sechs Jahren von einer anderen Zukunft zu träumen wagten. Man muss nicht einmal in Belarus leben, um ins Visier zu geraten. In diesem Jahr möchten wir eure Aufmerksamkeit und die der Zivilgesellschaft auf eine neue, akute Repressionswelle in Belarus lenken – und darauf, wie sie sich auf Belarus*innen im Ausland auswirkt.

Nach 2020 verließen Tausende junge Menschen Belarus auf der Suche nach Sicherheit, Freiheit und der Möglichkeit, ohne Angst zu studieren. Diese Möglichkeit fanden viele an der Europäischen Humanistischen Universität (EHU) in Litauen. Die ursprünglich in Minsk gegründete Universität bietet seit 2005 im Exil in Vilnius einen wichtigen Zufluchtsort für belarusische Studierende.

Doch in diesem Sommer haben die belarusischen Behörden eine neue Repressionswelle gegen die EHU gestartet. Die Behörden haben die Universität als „extremistisch“ eingestuft, Strafverfahren eingeleitet, Hausdurchsuchungen durchgeführt, Angehörige bedroht und Studierende unter Druck gesetzt, nach Belarus zurückzukehren. Bis zum 15. Juni dokumentierten Menschenrechtsverteidiger*innen von Viasna mehr als 60 Durchsuchungen bei Absolvent*innen, Studierenden und anderen Personen mit Verbindungen zur Universität sowie bei deren Angehörigen. Selbst Geldüberweisungen von Eltern zur Unterstützung des Studiums ihrer Kinder wurden als angeblicher Beweis für „extremistische Aktivitäten“ gewertet.

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Anlässlich des Jahrestags der belarusischen Revolution und um zu zeigen, dass die Repressionen nicht aufgehört haben, rufen wir dazu auf, an unserer Kampagne #MakeBelarusVisible teilzunehmen. Drucke eines unserer Plakate aus oder zeige es auf deinem Bildschirm, mach ein Selfie, veröffentliche es in den sozialen Medien und markiere LIBERECO.

Die Repressionen finden jetzt statt. Internationale Aufmerksamkeit kann dazu beitragen, weitere Verfolgung zu verhindern. Dies ist nicht nur ein Angriff auf eine Universität. Es ist ein Angriff auf die akademische Freiheit, das Recht auf Bildung und die Freiheit, eigene Entscheidungen ohne Angst vor Verfolgung zu treffen. Gemeinsam können wir die Repression in Belarus sichtbar machen.

 

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