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Unterkünfte für Personen mit Pflegebedarf

Wir schaffen adäquate und bedürfnisgerechte Plätze für Personen mit Pflegebedarf, die aus frontnahen Orten evakuiert werden müssen. Dadurch können wir mehr Menschen mit Pflegebedarf in Sicherheit bringen und vor der russischen Besatzung und den damit verbundenen Risiken schützen.

AUSGANGSLAGE

Personen mit Pflegebedarf gehören zu den besonders gefährdeten Gruppen des Krieges. Wegen der anhaltenden Angriffe sind sie gezwungen, ihre Wohnorte zu verlassen – teilweise wiederholt. Aufgrund ihrer eingeschränkten Mobilität und Pflegebedürftigkeit sind sie dringend auf sichere und adäquate Unterbringung und Unterstützung angewiesen. Viele Menschen verweigern jedoch die Evakuierung, wenn keine geeignete Unterkunft in Aussicht ist.

UNSER ZIEL

Unser Ziel ist es, Personen mit Pflegebedarf durch Evakuation vor der russischen Besatzung und den damit verbundenen Risiken zu schützen. Durch zusätzliche Pflegeplätze erhalten Menschen mit Pflegebedarf eine Perspektive und willigen leichter in die Evakuierung ein. Wir schaffen geeignete Plätze in Pflegeheimen und Notunterkünften, indem wir Gebäude bedürfnisgerecht und barrierefrei ausbauen und adäquat einrichten.

WIE WIR HELFEN

Die Kapazitäten für Pflegeheime in der Ukraine sind stark begrenzt, was die Situation zusätzlich verschärft. Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation AoS schaffen wir neue Plätze in Pflegeheimen, um den Menschen nach ihrer Evakuierung einen sicheren und würdigen Wohnort zu bieten. Wir unterstützen Pflegeheime und Notunterkünfte bei Renovationen und baulichen Veränderungen (z. B. barrierefreie Umbauten) und bei der Anschaffung von Mobiliar (z.B. Pflegebetten).

WAS WIR ERREICHT HABEN

WAS WIR ERREICHT HABEN

Neben der Erhöhung der Kapazität hat das Projekt die Lebensbedingungen in den ursprünglich in einem äusserst schlechten Zustand befindlichen Notunterkünften erheblich verbessert. Zu den Modernisierungsmassnahmen gehörten der Einbau von sanitären Einrichtungen und Heizungsanlagen, die Schaffung sichererer Schlafmöglichkeiten und eine optimierte Raumaufteilung. Diese Modernisierungen sorgten für mehr Würde und Sicherheit und stärkten zudem die Bereitschaft, Evakuierte aufzunehmen.

Besonders wichtig ist, dass nun bis zu 45 Plätze barrierefrei für Menschen mit Behinderungen oder eingeschränkter Mobilität sind, da in mehreren Einrichtungen Barrierefreiheitsmerkmale integriert wurden.

Insgesamt sicherte das Projekt 146 Plätze in lokalen Notunterkünften, indem bestehende Räume erheblich verbessert oder neue geschaffen wurden. Die Zahl der neu geschaffenen Unterkünfte beläuft sich auf 60.