Der Kurzfilm “NATAЛЛЯ” (“NATALLIA”) erzählt aus der Perspektive einer in Berlin lebenden belarusischen Frau vom Wahlbetrug 2020 in Belarus und den darauffolgenden Protesten. Im Zentrum steht die Erfahrung, Gewalt und Ungerechtigkeit aus der Distanz mitzuerleben – und die Ohnmacht, nicht unmittelbar handeln zu können.
“NATAЛЛЯ” (“NATALLIA”) ist ein Abschlussfilm der selbstorganisierten FilmArche e.V. in Neukölln. Die Dreharbeiten wurden privat sowie mit Unterstützung von LIBERECO realisiert.
Von Beginn an war es das Anliegen der Regisseurin Anastasia Sytschew und von LIBERECO, mit diesem Film einen Raum für Austausch zu schaffen – für Menschen mit und ohne Migrationserfahrung, insbesondere für diejenigen, die aus autoritären Staaten kommen oder davon direkt bzw. indirekt betroffen sind. Im Anschluss an die Vorführung findet ein kurzes Q&A mit der Regisseurin und den Protagonist*innen statt. Die Anzahl der Sitzplätze ist begrenzt.
Danach laden wir in der Bar zu einer Postkartenaktion für politische Gefangene in Belarus ein. Alle Materialien und Adressen werden bereitgestellt, Übersetzungshilfe ist verfügbar. Alle sind willkommen – unabhängig von Sprachkenntnissen –, um in einer warmen und solidarischen Atmosphäre gemeinsam ein Zeichen der Hoffnung und Verbundenheit zu setzen.
Hinweise zur Teilnahme: Die Veranstaltung findet auf Deutsch statt, Tickets sind für 5 Euro pro Person über unseren Online-Shop erhältlich.
