Die Fotoausstellung und Gespräch mit Leniie Umerova und Sasha Barkova
Die Fotoausstellung zeigt das Leben unter russischer Besatzung auf der Krim und die Verfolgung von Journalist*innen, Aktivist*innen sowie Angehörigen ziviler Gefangener. Fotos und Geschichten dokumentieren Repression, Festnahmen und das Leid der Betroffenen und ihrer Familien.
Ein besonderer Fokus liegt auf den Schicksalen der Krimtatar*innen, die trotz jahrelanger Repression Mut zeigen und ihre Hoffnung auf Gerechtigkeit nicht aufgeben. Die Ausstellung macht anhaltende Menschenrechtsverletzungen sichtbar und würdigt den Mut ziviler Journalist*innen, die unter großer Gefahr die Wahrheit dokumentieren.
Unsere Speakerinnen:
Sascha Barkova, Schwester des inhaftierten Künstlers Bohdan Ziza. Im Mai 2023 übergoss er die Fassade der Besatzungsbehörde mit blau-gelber Farbe und ist seitdem inhaftiert. Sascha kämpft um seine Freilassung und setzt sich international für die Anerkennung russischer Kriegsverbrechen auf der Krim ein.
Leniie Umerova ist eine krimtatarische Menschenrechtsaktivistin und ehemalige politische Gefangene. Sie wurde 2022 an der georgisch-russischen Grenze aufgrund konstruierter Spionagevorwürfe festgenommen und verbrachte zwei Jahre in russischer Gefangenschaft. Leniie setzt sich international für die Rechte politischer Gefangener aus der besetzten Krim ein und macht auf die systematischen Repressionen Russlands aufmerksam.
Admission is free. The event will be held in English.
